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Menschen über die Kunst zu erreichen,
zu bewegen, zu beeindrucken –
und die Behinderung vergessen zu lassen:
Das ist der Leitgedanke der Künstler.


Die Ateliergemeinschaft Groupe Smirage entstand vor über 30 Jahren in der Stiftung Pfennigparade. 26 Künstlerinnen und Künstler arbeiten täglich zusammen in allen malerischen und zeichnerischen Techniken in der Werkstatt für körperbehinderte Menschen. Bei zahlreichen Ausstellungen haben sie sich in München und darüber hinaus einen Namen gemacht. Auch durch Auftragsarbeiten und das offene Atelier ist der Kreis der Liebhaber ihrer Kunst stetig gewachsen.


Hat Sissys Löwe das Glück gebracht?!

Sissy Müllner, Künstlerin der Groupe Smirage, hat für den TSV 1860 München einen Löwenkopf in Öl auf Leinwand gemalt. Das 1 x 1 Meter große Bild war ein Auftrag der 60er und wird in Zukunft im Nachwuchsleistungszentrum hängen.

Bei der Bildübergabe am Dienstag, den 25. Oktober waren Hans Jauernig, Teamorganisator U21 (Mitte) und Sebastian Weber, Leiter Organisation, im Atelier. Am gleichen Abend spielte der TSV 1860 im DFB Pokal das bayerischen Duell gegen die Würzburger Kickers. Die Löwen gewannen in Würzburg mit 4 : 3 nach Elfmeterschießen und sind dadurch eine Runde weiter.


„I ART MY OFFICE“

Unter dem Motto „I ART MY OFFICE“ fand am 9. Juni 2016 die Eröffnung einer Ausstellung der Stadt München statt, bei der sechs Künstler aus der Werkstatt beteiligt sind. Kathi Becker(aus der Digitalen Kunst), Peter Stötter, Frank Berninger, Rostam Buczkowski, Volker Dismar und Mike Köb haben sich in einem Wettbewerb gegen 120 behinderte und nichtbehinderte Bewerber durchgesetzt. Sie wurden dabei als 6 von 32 Teilnehmern von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dieter Reiter, zur Eröffnung sprachen Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und Personal- und Organisationsreferent (ab 1. Juli Kreisverwaltungsreferent) Dr. Thomas Böhle. Das Werk von Rostam Buczkowski wurde gleich am Abend verkauft und auch die anderen Bilder fanden viel Beachtung.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung


„Pommes Schranke“

In einem so betitelten Projekt des Berufsverbands Bildender Künstler mit der Groupe Smirage arbeiten Künstler beider Gruppen im KÖSK, Schrenkstr.8, München zusammen. „Dazu suchen und finden sich im Rahmen der Ausstellung im KÖSK Gruppen aus zwei oder mehr beteiligten Künstlern, die sich über den künstlerischen Austausch kennen lernen möchten – es verspricht eine bereichernde Herausforderung für beide Seiten zu werden.“ (aus der Presseinformation).
Weitere Infos:
www.koesk-muenchen.de 


Barrierefrei zu Gott

Zudem sind die Künstler in besonderer Mission aktiv. Von der Erzdiözese München und Freising erhielten sie den Auftrag, ein Motiv für das Plakat „Wallfahrt barrierefrei“ zu entwickeln.


„Grün trifft Pink mit Kohlensäure“

 

Auf gute Nachbarschaft! Mit einer Vernissage starten Pfennigparade und MVHS ihr Kooperationsprojekt „Kunst und Kultur“ am Scheidplatz.
 

Fakten in Kürze

  • Die Ausstellung bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur am Scheidplatz“, einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Pfennigparade und Münchner Volkshochschule (MVHS).
  • Vormerken: Folgeveranstaltungen:
    • 7. Oktober 2016, 18:00 Uhr: Stadt, Land, Fluss - Literatur und Lieder aus und über Bayern, Bernhard Setzwein (Texte) und Günther Raß (Gitarre und Gesang)
    • 27. Oktober 2016, 18:00 - 19:30 Uhr: Bunter gemischter Abend im Kreativ Labor mit Theater und Musik
    • 9. Dezember 2016, 19:00 Uhr: Klangmärchen - Ein Märchenabend mit Klängen und Liedern für Erwachsene (und Kinder) mit Martin Gottstein

Pink, Grün, Zitronengelb – mit einem frühlingshaften Farbenrausch hat die Ateliergemeinschaft „Groupe Smirage“ den weißen Gängen im Forum am Luitpold eine beschwingte Atmosphäre eingehaucht. „Frühling, Neuanfang, Aufblühen und Leichtigkeit“ wollen die Künstler vermitteln, wie Lydia König, künstlerische Leiterin der Malgruppen, über die kreativen Planungen im Vorfeld berichtet. Die „frischen Bilder in neuen Räumen“ lockten rund 100 Besucher zur Vernissage. Die Ausstellung bildet den Start der neuen Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur am Scheidplatz“. In diesem Gemeinschaftsprojekt organisieren die Münchner Volkshochschule und die Pfennigparade abwechselnd kulturelle Höhepunkte im Forum am Luitpold.

Ganz im Stil der heiter-leichten Bilderfolge eröffnete Thomas Potthoff, Fachbereichsleiter Kunst, die Ausstellung ohne steife Begrüßungsformalitäten. Stattdessen ließ er die Künstler zu ihren Bildern sprechen. Schnell ergab sich eine offene Atmosphäre, bei der Künstler mit Betrachtern über die Bilder ins Gespräch kamen. So traf nicht nur Grün Pink, auch Künstler begegneten Kunstgenießern, Mitarbeiter der Pfennigparade und der MVHS kamen mit Nachbarn und Freunden zusammen.

Für gute Laune sorgten neben den Bildern auch zwei Auftritte des Kreativ Labors, dessen Künstler die Titel „Algen im Haar“ und „Der rote Faden“ performten. Den angenehmen kulinarischen Rahmen mit kleinen Snacks und Getränken schaffte die Catering-Mannschaft der Büroservice-Gruppe.

„Inklusion ist ein viel strapaziertes Wort, daher verwende ich es nicht so gerne. Allerdings ist es natürlich auch unser Ideal, dass wir mit unserem Kulturangebot die verschiedensten Menschen zusammenbringen. Das ist uns zumindest an diesem Abend gelungen.“ beschreibt Thomas Potthoff.

Die Bilder hängen für zwei Monate im Erdgeschoss des Forums. Sie strahlen mit ihren Frühlingsfarben durch die Fenster und sind sogar von der Belgradstraße aus to go zu genießen. „Manche Betrachter kommen einfach rein. So wollen wir das: Offene Türen, ins Gespräch kommen – eine gute Nachbarschaft soll sich am Scheidplatz entwickeln.“ blickt Thomas Potthoff in die Zukunft. Pink, Grün und Gelb haben somit den Räumlichkeiten tatsächlich eine neue Lebendigkeit gegeben, die sich in weiteren Veranstaltungen fortsetzen wird.

Weiterführende Links

Kunst und Kultur am Scheidplatz - Veranstaltungen


Werkstätten: Messe 2014 in Nürnberg


Michael Fodermaier und Mohamed Zalt aus der Groupe Smirage mit Hannes Müller, Leiter Sozialdienst, am Stand der Pfennigparade.