Markus Mais:

"Und weiter geht’s!"

Immer in Bewegung – so kennt man den sportlich aktiven Künstler. Nach seinem Fahrradunfall wurde der diplomierte Betriebswirt vor neue Herausforderungen gestellt – und entschied sich, die Malerei vom Hobby zum Beruf zu machen.

Mit unermüdlichem Schaffensdrang arbeitet sich Markus Mais vorwärts. Dabei legt er den Fokus der Motivgestaltung auf markante Formelemente, die er in ausdrucksstarker Farbwahl wiedergibt.

Geboren 1968, Diplom Betriebswirt im Bereich Gastronomie, nach Fahrradunfall 2008 Schädelhirntrauma mit Verletzung des Sprachzentrums

 

Gould Maynard:

"Ich zeichne, wie das Leben den Menschen zeichnet."

Der in München geborene Künstler zeichnet schon seit seiner Jugend. Neben Stadtansichten, Stillleben und surrealistischen Traumbildern fasziniert ihn vor allem das Portrait: Mit seinem analytischen, dabei aber immer liebevollen Blick auf die Gründe und Abgründe der menschlichen Seele entziffert er mit sensiblem Strich selbst feinste Regungen in den Gesichtern seiner Modelle: Die verborgene Tragik, das zaghafte Lächeln eines Mutlosen oder aber die tiefe innere Freude eines Menschen, den die Herausforderungen des Lebens weise werden ließen.

Geboren 1965, Colorist, begonnenes Kunststudium in Wien. Durch Unfall 1998 Verlust beider Beine

 

Elisabeth Müllner:

"Eine Wolfsfrau lebt in mir."

Die Künstlerin arbeitet ihre naturalistischen Ölgemälde und Aquarelle in sanfter, harmonischer Farbgebung. Auf dem Land in Egling/Augsburg groß geworden, hat Elisabeth Müllner eine große Naturverbundenheit und Liebe zu den Tieren entwickelt. Der Wolf ist ihr Krafttier. Für sie ist er ein Symbol für Freiheit, soziales Miteinander, aber auch für verborgene Ängste. Er scheint ihre innere Stimme geworden zu sein, der ihr die Stärke gibt, auf die äußere Sprache verzichten zu können.

Geboren 1964, Kürschnerin, Mutter von zwei Kindern, 2001 Halbseitenlähmung und stark eingeschränktes Sprachvermögen nach Gehirnblutung