Ruth Schnurer:

"Alles beginnt in meinem Kopf."

In einer Künstlerfamilie aufgewachsen, konnte sie sich schon mit 14 Jahren nach einer Zeichenausbildung bei ihrem Vater ganz dem Tanz und der bildenden Kunst hingeben.

Ihre poetischen Bilder mit zarter Farbgebung und surrealen Tendenzen geben etwas von dieser tänzerischen Grazie wieder. Wegen dem leichten und spielerischen Umgang mit Pinsel und Pigmenten nennen sie ihre Bewunderer auch den »kleinen Chagall«.

Geboren 1950, Gehirntumor mit 16 Jahren


Peter Stötter:

"Früher trieb mich der Gipfel."

Der Vater von zwei Söhnen widmete sich bis zu seinem Bergunfall der Holzbildhauerei. Nachdem er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, gilt nun seine Leidenschaft der Öl- und Aquarellmalerei. In vielschichtigen Farbaufträgen und sensibel gesetzten Strukturen lässt Peter Stötter abstrakte oder reale Landschaften entstehen.

Sie präsentieren sich dem Betrachter ganz unaufdringlich und lassen ihm genug Raum, der Bildreise durch eigene Sichtweise und eigene Erfahrung eine individuelle Richtung zu geben.

Geboren 1955, gelernter Schlosser, Kletterunfall 1990, seitdem querschnittsgelähmt, Rollstuhlfahrer


Matthias Schulze:

"Blick in die Zukunft – vergiss die Vergangenheit!"

2002 entdeckte Matthias Schulze die Malerei für sich. Seine Aquarelle und Acrylbilder bestechen durch den Charme des Unangepassten und sind gleichzeitig ein Appell an Toleranz und Respekt vor dem Andersartigen.

Augenzwinkernd gestaltet der Künstler Tierportraits, Frauenakte und Stillleben, die den Betrachter die Regeln von Perspektive und Proportionen nicht vermissen lassen.

Geboren 1978, Elektroinstallateur, DJ und Europameister im Kempo-Karate, Unteroffizier, nach Gehirnblutung 1999 rechtsseitige Lähmung mit Spastik, Rollstuhlfahrer


Daniel Schönberger:

"Die Kunst ist mein Ch’i."

Seine halbchinesisch-vietnamesische Herkunft spielt im Leben des jungen Künstlers eine große Rolle. Ob eine abstrakte Farbkomposition in kalligraphischer Pinselführung, Comic-Helden im Manga-Stil oder die »chinesische Umsetzung eines Van Goghs« – stets experimentiert der Künstler damit, die asiatische mit der europäischen Kunst zu vereinen.

Dabei ist bei Daniel Schönbergers Gemälden kaum etwas dem Zufall überlassen: Jeder Gegenstand hat seine Funktion, jede Farbe ihre Bedeutung und jede Figur ihre Geschichte.

Geboren 1986, Epilepsie seit dem 9. Lebensjahr


Elke Slawitschek:

"Vom Klang- zum Farbrausch"

Die ehemalige Opernsopranistin und leidenschaftliche Dressurreiterin hat sich nun nach einem Schlaganfall mit Leib und Seele der Malerei verschrieben.

In heftiger, spontaner Malweise experimentiert sie mit pulsierenden Farben und erfindet lyrischabstrakte Bildwerke, die häufig figurative Darstellungen zum Inhalt haben.

»Meine Bilder sind wild und unberechenbar«, sagt die Künstlerin. »Der Betrachter soll in einen Zustand geraten, in dem er das Leben spürt.«

Geboren 1969, Studium am Richard-Strauß-Konservatorium, Opernsängerin; nach Schlaganfall 2010 Halbseitenlähmung.

 

 

Peter Steinbacher:

„Die Groupe Smirage – mein Wohnzimmer!“

Der ehemalige Jurist und Heilpraktiker hat seine künstlerische Tätigkeit in der Groupe Smirage 2014 begonnen. „Pierre Stone“, wie er sich selber nennt, liebt die Atmosphäre des Künstlerateliers. Zur Zeit fühlt er sich der Malerei des Neoexpressionisten Jean-Michel Basquiat verbunden. Pierre ist Vater von 3 Kindern.

Geboren 1956, Schlaganfall